April 03, 2008

Blick: Oje, Handys schlimmer als Zigis!

CANBERRA (Australien) – Fast jeder von uns besitzt ein Handy. Wie stark die Dinger schaden, konnte bislang nur vermutet werden. Nun warnt ein Neurochirurg: Handy-Strahlen sind schädlicher als Zigaretten oder Asbest!

Vini Khurana ist einer der führenden Neurochirurgen Autraliens und hat 15 Monate lang nach der Ursache von Gehirntumoren geforscht. Sein erschreckendes Ergebnis: Durch Handys wird die Gefahr, an einem Hirntumor zu erkranken, verdoppelt!

Er fordert die Behörden auf, unverzügliche Schritte gegen die Strahlenbelastung zu unternehmen. Khurana will ausserdem über 10 bis 15 Jahre eine solide wissenschaftliche Studie durchführen, um sein Ergebnis zu untermauern.

«Es ist anzunehmen, dass diese Gefahr weitaus schlimmere Konsequenzen hat als Asbest oder Rauch und direkt uns alle betrifft, vor allem die jüngere Generation, einschliesslich sehr jungen Kindern», sagte Khurana dem «Sydney Morning Herald».

Nicht nur die Handystrahlen beim Telefonieren, die eine Erwärmung einer Seite des Kopfes verursachen und zu einer thermoelektrischen Reaktion führen können, sind das Problem: Zubehör wie Bluetooth-Headsets könnten den Kopf in eine schädliche «Antenne» verwandeln, warnte Khurana.

Er führt dies auf einen Anstieg von Gehirntumoren auf der Seite des bevorzugten Handy-Ohres zurück. (num)

WLAN: Paris schaltet ab - Schweiz baut aus

13.03.2008

WLAN: Paris schaltet ab - Schweiz baut aus [87 KB]
K-Tipp Nr. 5 12. März 2008

Drahtloser Internet-Zugang WLAN:
Trotz Gesundheitsrisiken greifen Behörden in der Schweiz nicht ein

Seit das WLAN-Netz in Paris abgeschaltet ist, sind gesundheitliche Probleme von Nutzern verschwunden. In der Schweiz hingegen wird in Schulen, Hotels und auf öffentlichen Plätzen munter weiter WLAN installiert.

Kopfschmerzen und Schwindel, Sehstörungen und Schlaflosigkeit waren meine Begleiter», erinnert sich Isabelle Gracy, Abteilungsleiterin in einer Pariser Bibliothek. Die Beschwerden begannen, nachdem ein Drahtlos-Netzwerk (WLAN) für den Internet-Zugang installiert worden war, sagt Isabelle Gracy dem K-Tipp.

Ein Funk-Sender und -Empfänger (Access Point) befand sich nur drei Meter von ihrem Bürotisch entfernt, in der Nähe standen verschiedene Computer. Mit Gracy klagten 40 von 100 Beschäftigten in vier öffentlichen Bibliotheken nach der Einrichtung von WLAN über ähnliche Symptome. Brigitte Malgrange zum Beispiel wurde so schwer krank, dass sie mehrere Monate ausfiel.

Ist der Grenzwert streng genug?
Erst auf Druck der Gewerkschaft Supap schalteten die Behörden die Netze wieder ab. Prompt verschwanden bei allen Betroffenen die Beschwerden. «Ich fühle mich wieder völlig gesund», sagt Gracy. Inzwischen arbeitet die Gesundheitsbehörde Afsset an einer Studie über WLAN. Bis die Ergebnisse vorliegen, gilt in öffentlichen Gebäuden von Frankreichs Hauptstadt ein WLAN-Stopp.

Die Kontroverse wurde in der Schweiz kaum wahrgenommen. Und so breitet sich die Technologie hier weiter aus, obwohl viele Menschen grosse Bedenken anmelden. Besonders beliebt sind die Drahtlos- Netzwerke an Schulen (siehe K-Tipp 10/07).

Die Verantwortlichen sehen meist kein Problem, denn die elektromagnetische Strahlung von WLAN liegt im Schnitt unter dem Grenzwert von 6 Volt pro Meter (V/m). Ob er streng genug ist, ist aber umstritten. Die Organisation Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz fordert einen Grenzwert von 0,6 V/m.

Uwe Dinger von der Umweltorganisation zum Schutz vor Funkstrahlung (Diagnose Funk) warnt vor WLAN an Schulen: «Kinder und Jugendliche könnten auf die hochfrequente elektromagnetische Funkstrahlung besonders empfindlich reagieren.»

Dinger beruft sich auf Studien, die auf einen kumulativen Effekt schliessen lassen. Das heisst: Auch meine schwache Strahlung summiert sich langfristig zu einer hohen Strahlendosis.
Beunruhigend ist für Dinger weiter, dass bei WLAN die Pulsung von 10 Hertz im Frequenzbereich der Gehirnwellen liegt. Dies und die hohe Strahlendosis könnten die Gesundheit beeinträchtigen. Die Politiker des bayrischen Landtages haben nun den Schulen nahegelegt, auf drahtlose Netzwerke zu verzichten. Noch keine klare Stellung bezieht der Dachverband Schweizer Lehrerinnen und Lehrer (LCH). Präsident Beat W. Zemp erklärt nur: «Solange nicht nachgewiesen ist, dass WLAN gesundheitlich unbedenklich ist, mahnen wir zur Vorsicht.»

WLAN in Schulen: Eltern entscheiden mit
Der Entscheid für oder gegen WLAN liegt letztlich bei den Schulbehörden. Zu den Befürwortern gehören Basel und Luzern, die sämtliche Primarschulhäuser mit WLAN ausgerüstet haben. «Die Lehrer sind aber angewiesen, Laptops wöchentlich maximal vier Stunden einzusetzen und bei Nichtgebrauch die WLAN-Sender auszuschalten», sagt Klaus Schürmann, Verantwortlicher für die Schulentwicklung in Luzern.

● Bern setzt weiterhin auf Verkabelung. «Beim Entscheid gegen WLAN spielte der Widerstand vieler Eltern eine entscheidende Rolle», verrät Irene Hänsenberger, Leiterin des Schulamtes.
● Ähnlich läufts in Zürich: «In jedem Schulhaus gibt es Eltern und Lehrer, die die drahtlose Technologie nicht akzeptieren», begründet Andi Hess, Leiter der Abteilung Lehren und Lernen der Stadt Zürich, die Zurückhaltung. Zudem sei WLAN wegen der höheren Betriebskosten längerfristig die teurere Lösung.
● Hans-Andrea Thöny, Informatik- Koordinator der städtischen Schulen in St.Gallen, sagt: «Wir wollen die Schüler vor allfälligen Risiken schützen.» Deshalb seien die Unterrichtszimmer verkabelt. Es gibt für WLAN allerdings ein Hintertürchen: Lehrkräfte dürfen kurzfristig für 1 bis 2 Lektionen mit den Schülern über mobile Funksender ins Internet.

Bei Nichtgebrauch WLAN ausschalten
Ein «Spiel mit dem Feuer» nennt Dinger von Diagnose-Funk den WLAN-Boom. «Auf den Schutz der Volksgesundheit wird nicht weiter Rücksicht genommen.»
Selbst Strahlungsexperte Gregor Dürrenberger von der Forschungsstiftung Mobilfunk, die von Telecom- Betreibern und Handy-Herstellern finanziert wird, muss einräumen: «Über die Langzeitwirkung von sehr schwachen Feldern wissen wir wissenschaftlich sehr wenig.» Genau deshalb empfiehlt die Wissenschaftsdirektion des EU-Parlaments bei Langzeitbelastung als Grenzwert 0,19 V/m.

Wenig zur Risikodiskussion rund um WLAN trägt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) bei. Es erachtet den bestehenden Grenzwert als streng genug. Nur zur «persönlichen Vorsorge» sollten die WLAN-Netze bei Nichtgebrauch ausgeschaltet werden. Diesen Rat erteilt das BAG aber erst, seit die deutsche Regierung eindringlich empfohlen hat: Kabelverbindungen bevorzugen.

Pirmin Schilliger

WLAN – eine von vielen Elektrosmog-Quellen

Der Grenzwert für hochfrequente elektromagnetische Strahlung beträgt 6 Volt pro Meter (V/m). Weil WLAN-Sender im «Normalbetrieb » weit darunter bleiben,
sind sie nicht bewilligungspflichtig. Jeder kann sich folglich in seiner Wohnung ein WLAN-Netz einrichten. Der Grenzwert wird aber regelmässig überschritten, wenn die Distanz zwischen der Funknetzwerkkarte im Computer und dem Körper gering und der Datenverkehr gross ist (siehe K-Tipp 9/07). Die Höchstbelastung entsteht beim Verschicken grosser Datenmengen. Um sich vor den Strahlen zu schützen, sollte man beim Senden von E-Mails beachten: Je geringer der Abstand des Nutzers zum Computer, desto stärker die Strahlung. Im Abstand von 50 cm kann WLAN noch mit 2,5 bis 3,5 Volt pro Meter strahlen.

Buchtipp
Alles Wichtige zu WLAN und Strahlung erfahren Sie im Buch «Gesundheitsrisiko Elektrosmog». Bestellen können Sie den Gesundheitstipp-Ratgeber mit der Karte auf Seite 24, unter Tel.          044 253 90 70       oder im Internet unter www.gesundheitstipp.ch.

Infos zum Buchtipp finden Sie auch hier.


Städte und Hotels setzen auf WLAN
WLAN-Netze verbreiten sich rasant, so zum Beispiel flächendeckend in den Innenstädten von St. Gallen und Luzern. Zu den Anbietern der Technologie gehören auch viele Restaurants. Bei McDonald’s etwa können die Gäste 30 Minuten gratis via WLAN auf dem mitgebrachten Laptop surfen.
Geradezu selbstverständlich ist der Internetzugang in Vier- und Fünfsternhotels – über WLAN oder Kabel. «Mögliche negative Auswirkungen von WLAN sind bei unseren Mitgliedern bis anhin kein Thema», gibt Hotelleriesuisse-Sprecherin Nora Fehr zu.
Also wird in den besten Häusern gleich doppelt vernetzt: Wer etwa im «Bellevue Palace» in Bern, im «Victoria-Jungfrau» in Interlaken, im Luzerner «Palace» oder im «Eden au Lac» in Zürich logiert, kann sich in allen Zimmern via WLAN oder Kabel ins Netz einloggen.

March 04, 2008

Handy mit Risiko? Schlechte Nachrichten für Ein-Ohr-Telefonierer. Bestimmte Krebsarten des Kopfes scheinen bei Handy-Fans häufiger aufzutreten.

(BAZ) Handy mit Risiko? Schlechte Nachrichten für Ein-Ohr-Telefonierer. Bestimmte Krebsarten des Kopfes scheinen bei Handy-Fans häufiger aufzutreten.
Ronald D. Gerste
Als die amerikanische Tageszeitung «US Today» vor wenigen Wochen ihr 25-Jahr-Jubiläum feierte, erinnerte sie mit einer Reihe von Ranglisten an die teilweise stürmischen Veränderungen unseres Lebens in den letzten 25 Jahren. Die Nummer eins der Kategorie «Bedeutendste Innovationen» ist aus unserem Alltag kaum wegzudenken: das Mobiltelefon. Natels sind heute allgegenwärtig und unentbehrlich, doch sie haben möglicherweise eine ernstere Seite. Zwar gab es bei jeder neuen Errungenschaft der Technik sofort Mahner, die gesundheitliche Risiken heraufbeschwören. Wenn es um elektromagnetische Felder geht, scheint die Gefahr real zu sein. Studien belegen ein erhöhtes Leukämierisiko für Kinder, die in der Nähe von Hochspannungsleitungen leben. In den USA sollen Polizisten, die in einer Ruhepause bei der Suche nach Rasern auf den Highways das Radarmessgerät zwischen die Beine geklemmt haben, eine höhere Rate von Hodenkrebs haben – der Staat Connecticut schaffte die Geräte wieder ab. In Skandinavien, einem Handy-Pioniergebiet, ist die bislang umfassendste Untersuchung zum Krebsrisiko der Innovation veröffentlicht worden. Die Forscher der Universität Örebro in Schweden gehen davon aus, dass die von den Mikrowellen, die das Gerät ausstrahlt, verursachten Krebsarten eine sehr lange Latenzzeit von zehn Jahren und mehr haben. Die Wissenschaftler stellten eine Meta-Analyse sämtlicher grosser Studien und Fallberichte zum Thema an. Das Ergebnis der Arbeit ist ernüchternd. Zwei bestimmte Krebstypen treten in der Tat bei langjährigen Natel-Enthusiasten gehäuft auf – vor allem, wenn immer mit dem gleichen Ohr zugehört wird. Lennart Hardell und Kollegen fanden für ipsilateralen (gleichseitigen) Natelgebrauch über mehr als zehn Jahre einen Risikofaktor von 2,4 (also fast zweieinhalbfach erhöht) für ein Akustikusneurinom und von 2,0 für ein Gliom, einen Tumor des Hirnstamms. Das Akustikusneurinom ist ein Tumor des Hör- und Gleichgewichtsnervs und wächst meist im inneren Gehörgang. Hardell betont: «Es gibt eine konstante Risikoerhöhung für diese beiden Tumoren nach Mobiltelefongebrauch von mehr als zehn Jahren. Wir brauchen noch längere Nachbeobachtungen, und ein erhöhtes Risiko für andere Hirntumoren kann nicht ausgeschlossen werden.»

December 20, 2007

Luzerner WLAN - Gesundheitsrisiko?

Das öffentliche WLAN-Netz in Luzern könnte die Gesundheit gefährden. Die Grünen sind beunruhigt.

Seit September klagen Angestellte von Pariser Bibliotheken über Kopfschmerzen, Schwindel, Übel- und Müdigkeit. Laut der französischen Ausgabe von «20 Minutes» wird ein Zusammenhang mit den dort installierten WLAN-Netzen vermutet. Sie wurden deshalb wieder abgeschaltet.

Seit Mai ist das Surfen im Internet unter freien Himmel auch in weiten Teilen von Luzern möglich. «Diese Neuigkeiten aus Paris sind alarmierend und bestätigen leider meine Vermutungen», sagt die Grüne Grossstadträtin Edith Lanfranconi. Sie hat deshalb bereits einen politischen Vorstoss eingereicht, der offene Fragen zu diesem Thema klären soll.

Lesen Sie hierzu

Paris: WLAN-Netze abgeschaltet
Pariser Bibliotheken schalten WLAN-System nach gesundheitlichen Beschwerden ab Wie die französische Zeitung 20 minutes berichtet, haben 40% der Mitarbeitern nach Inbetriebnahme des WLAN über Kopf...

November 13, 2007

sehr empfehlenswert: DVD, Deutsch-Englisch, sehr detailliert

Dvd

Informative Flyer erhalten Sie beim Kinderbüro Graz, der Wiener Ärztekammer, Bürgerwelle, The World Foundation for Natural Science

November 07, 2007

Man muß das Unmögliche Versuchen, um das Mögliche zu erreichen.

Hermann Hesse

02.07.1877 - 09.08.1962
dt. Schriftsteller

September 13, 2007

Handys machen das Gehirn träge

Wer oft und lange mobil telefoniert, verändert das Muster seiner Hirnaktivität. Das Gehirn wird träger, kann sich aber besser auf Einzelheiten konzentrieren.

Die Gehirne von Menschen, die schon seit langem viel mit dem Handy telefonieren, weisen eine im Vergleich zu Handy-abstinenten Personen deutlich trägere Hirnaktivität auf. Das behauptet eine niederländische Studie, die sich mit den Langzeit-Auswirkungen der Mobiltelefonie befasst.

Dafür sei die Fähigkeit der selektiven Aufmerksamkeit bei den Handy-Gebrauchern ausgeprägter, das heisst, diese können sich besser auf eine Einzelheit konzentrieren.

Verlangsamte Hirnaktivität

Die Studie des Instituts Brainclinics Diagnostics und der Radboud-Universität von Nimwegen ist in der September-Nummer der Zeitschrift «International Journal of Neuroscience» erschienen. Die Neurologen untersuchten die Gehirne von je hundert «Viel-Mobiltelefonierern» (Menschen, die oft und lange mobil telefonieren, und das schon seit mehreren Jahren), «Nicht-Mobiltelefonierern» und einer Vergleichsgruppe, die nur mässig mit Handys telefoniert.

Der Vergleich der Daten habe gezeigt, dass der intensive und langandauernde Handy-Gebrauch die Hirnaktivität in geringem Masse verlangsame. Diese Verlangsamung sei nicht mit individuellen Unterschieden in der Persönlichkeit der Probanden zu erklären. «verlangsamte Hirnaktivität tritt beispielsweise auch bei Alzheimer auf», sagt der Leiter des Studienteams, Martijn Arns. «Dieses Mass an Verlangsamung kann aber noch als normal bezeichnet werden.»
Arns glaubt allerdings, dass der Verlangsamungseffekt umso stärker werden könnte, je länger jemand mit dem Handy telefoniert.

August 19, 2007

Was ist ein Handy?

Ein Handy ist ein mobiles schnurloses Telefon, das durch Mikrowellen (siehe www. naturalscience.org, Gefahren der Mikrowelle/Broschüre - Mikrowelle: Schützen Sie sich und Ihre Familie vor schädlicher Strahlung) Daten von Bild, Ton und Sprache übermittelt. Das Wort "handy" kommt aus dem Englischen und bedeutet: handlich, praktisch. Erst 1983 hat Motorola das erste kommerzielle Handy vorgestellt.

August 18, 2007

Das liebe Handy...

Handys sind zwar praktisch, aber sie schaden wegen ihrer Strahlung der Gesundheit ausserordentlich. Diese Strahlung entsteht, sobald es eingeschaltet wird. Beim Senden sucht das Handy über Funk die nächste Antenne. Und diese strahlt wieder zum andern Handy, damit man mit seinen Freunden gemütlich plaudern kann. Damit schadet man unbewusst nicht nur seinem Körper, sondern allem Leben um sich herum, den Mitmenschen – wie auch allen Tieren, Pflanzen, Bäumen und sogar dem Wasser.

Das kann die Strahlung beim Menschen auslösen:

Da es sich beim Mobilfunk (Mikrowellenstrahlung) um eine unnatürliche Strahlung handelt, ist sie auch in kleinen Mengen schädlich. Bei der technischen Strahlung gilt das Gesetz von Petkau: Eine schwache Dosis über längere Zeit ist schädlicher als eine hohe Dosis über kurze Zeit. Die Mikrowelle basiert auf Wechselstrom. Pro Sekunde schwingt der Strom 2‘400'000'000 mal hin und her. Dabei entsteht wegen der Reibung eine sehr grosse Wärme. Deshalb gefährdet jedes Telefonat, jedes SMS, MMS und selbst der Standby-Modus des Handys die Gesundheit.

Forscher entdeckten bereits 1930, dass die Strahlung, wie sie heute vom Mobilfunk erzeugt wird, allem Leben schadet. Seither bestätigen viele weitere Wissenschaftler in Untersuchungen diese Erkenntnis. Aber auch andere Beschwerden werden mit der Strahlung beim Mobilfunk in Verbindung gebracht: Kopfschmerzen, Ohrensausen, Übelkeit, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Hirntumor, Fruchtbarkeitsstörungen, Lernstörungen, Allergien, Schlaflosigkeit.

Wussten Sie, dass die Regierung in England jeder Schule empfiehlt, den Schülern vom Handygebrauch abzuraten? In der Schweiz gibt es bereits handyfreie Schulhäuser. Wiener Ärzte gaben sogar 2005 Leitlinien zum Gebrauch von Handys heraus. Das raten sie dringend:

Jugendliche unter 16 Jahren sollten kein Handy benutzen!

Wenn man trotzdem glaubt, nicht auf ein Handy verzichten zu können, dann möge man folgende Tips beherzigen:

1. Telefonieren Sie nur kurz in dringenden Notfällen!

2. Tragen Sie das Handy nicht in der Hosentasche!

3. Schalten Sie das Handy nachts aus!

4. Telefonieren Sie nie im Bus, Zug oder Auto!

5. Halten Sie während des Telefonierens Abstand von anderen Personen!

6. Telefonieren Sie nur bei gutem Empfang!

7. Kaufen Sie ein strahlungsarmes Handy!

8. Nehmen Sie das Handy erst ans Ohr, wenn die Verbindung aufgebaut ist!

9. Halten Sie das Handy beim Versenden von SMS vom Körper fern.

10. Spielen Sie keine Spiele auf dem Handy!

Diese Empfehlungen werden jedoch besonders Kindern und Jugendlichen gegeben, weil diese auf Strahlung empfindlicher reagieren:

- Der Schädelknochen ist noch dünner und wird von der Strahlung leichter durchdrungen.

- Das Nervensystem ist noch empfindlicher.

- Das Immunsystem ist noch weniger stark.

Schnurlos-Telefone (DECT) sind genauso gefährlich wie Handy

Vielleicht verwenden Sie zu Hause ein Schnurlos-Telefon (DECT), das man auf den Balkon und in den Garten mitnehmen kann. Vermutlich wissen Sie noch nicht, dass dieses Telefon genauso gefährlich ist. Mit einem solchen Telefon wird eine Dauer-Strahlungswelle in die Wohnung gebracht. Das wirkt etwa so wie eine Mobilfunkantenne in 50 Meter Entfernung. Die Mikrowellenstrahlung durchdringt sogar mit Leichtigkeit Mauern. Somit werden nicht Sie und Ihre Familie bestrahlt, sondern auch die nichtsahnenden Nachbarn. Deshalb ist es ratsam, das DECT-Telefon so schnell wie möglich gegen ein unschädliches Schnur-Telefon einzutauschen.

Je mehr Handys desto mehr Antennen!

Ist Ihnen aufgefallen, dass sich immer mehr Menschen gegen neue Antennen wehren, sie aber gleichzeitig nicht bereit sind, auf ihr eigenes Handy zu verzichten? Es sind aber nur so viele Antennen notwendig, weil immer mehr Leute mit Handys telefonieren wollen. Nur wenn möglichst viele Menschen wieder aufs Handy verzichten wollen oder es nur im Notfall verwenden, können die vielen Antennen wieder abgestellt werden und das Leben in der Natur kann wieder aufatmen.

August 17, 2007

Ratschläge der Wiener Ärztekammer

1. Telefonieren Sie nur kurz und so wenig wie möglich mit dem Handy! Ich persönlich habe mein Handy immer ausgeschaltet und nur, wenn ich es benötige schalte ich es ein und dann sofort wieder aus und ich bemühe mich, nie länger als wenige Sekunden lang zu telefonieren. Lieber lasse ich mich auf einem Festnetzapparat zurückrufen.
2. Tragen Sie das Handy nicht in der Hosentasche! Ich empfehle, das Handy überhaupt nicht am Köroer zu tragen, es sei denn, es ist ausgeschaltet. Sobald es eingeschaltet ist, wirkt sich die Strahlung auf Ihren Körper aus und gerade in der Hosentasche führt es zu Impotenz (warum sind wohl immer mehr Männer impotent? und Unfruchtbarkeit.
3. Schalten Sie das Handy nachts aus! Wie gesagt, ich würde es immer ausgeschaltet halten und auch Funkradiowecker und DECT-Telefone aus meiner Wohnung vebannen.
4. Telefonieren Sie niemals im Bus, Zug oder Auto! Warum? Weil Sie in einem faradayschen Käfig sitzen und in der "Metallkiste" die Strahlung um ein Vielfaches höher ist.
5. Halten Sie beim Telefonieren Abstand zu anderen Personen! Besonders wenn Kinder oder Säuglinge in Ihrer Nähe sind, nehmen Sie mindestens 5 Meter Abstand ein, um Ihr Umfeld nicht ungefragt zu bestrahlen. Beim Rauchen nimmt ja man inzwischen auch Rücksicht auf Nichtraucher!
6. Halten Sie das Handy beim Gesprächaufbau nicht in an Ihren Kopf! Gerade bis das Gespräch aufgebaut ist, ist die Strahlung ebenfalls um ein Vielfaches höher!
7. Spielen Sie keine Spiele mit dem Handy und halten Sie das Handy weg vom Körper, wenn Sie SMS versenden! Wenn man schon weiss, dass Handys nicht so wahnsinnig gesund sind, dann kann man hier auf Computer ausweichen oder Gameboys.
8. Auch Wireless LAN und UMTS führen zu hoher Strahlenbelastung! Also PC wieder verkabeln, DECT-Telefon umtauschen, bis eine andere Technologie da ist, die der Natur und allem Leben nicht mehr schadet.
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